Spitzeckhöhle

KaskadenDie Spitzeck Höhle ist auf dem Gottesacker Plateau in der Auenmulde gelegen.
Das Gottesackergebiet liegt im Deutsch-Österreichischen Grenzgebiet und wird vom österreichischen Kleinwalsertal erreicht.

Die Spitzeck Höhle liegt auf dem Gottesacker an der südlichen Flanke der Auenmulde.
Sie wurde seit 1994 von der ARGE-Grabenstätten in Zusammenarbeit mit der Speläogruppe Letmathe bis zum 1. Siphon erforscht. Seit 2006 wurden von diesen Vereinen keine weiteren bekannten Fahrten in die Spitzeckhöhle unternommen.

Der Höhlenverein Sonthofen (SHV) unternahm 2006 eine erste Erkundung der bis da hin erkundeten Höhlenteile und konnte im ersten Vorstoß den 1. Siphon – der zu dieser Zeit ein Halbsiphon war – überwinden. Eine weitere Erkundung war jedoch mangels Sicherungsmaterial nicht mehr möglich.

2010 unternahm eine Gruppe von Forschern des SHV (Hans Mottl, Manfred Bodem, Oliver Thomas, Mansur Esmann) nach Jahren des Stillstands eine erneute Erkundung der Spitzeckhöhle. Seither treibt eine Gruppe von ca. 8 Speläologen die weitere Erfoschung der Spitzeckhöhle erfolgreich voran.

Länge: 935m vermessen / ca. 1500 m erkundet
Tiefe: 201 Hm vermessen / ca. -250 Hm erkundet (ab Eingang)
Forschungsstand: Bis 4. Siphon erkundet. Umgehung der Siphons 1 bis 3 entdeckt.

 ACHTUNG:
Die Spitzeckhöhle ist eine alpine Höhle mit großem Gefahrenpotenzial. Eine ganze Reihe von technisch schwierigen Engstellen sind zu überwinden. Eine Rettung durch Berg- oder Höhlenwacht ist durch diese Engstellen derzeit kaum, oder gar nicht möglich!
Die Wegführung ist oft nicht klar. Der Rückweg kann dadurch sehr erschwert sein.
Die eingebauten Sicherungen sind vor Benutzung zu prüfen. Bohrhaken und Seile sind durch Korrosion, Steinschlag und Abnutzung stark beansprucht, oder oft auch beschädigt und somit lebensgefährlich! Die tiefen Höhlenteile haben eine hohe Überflutungsgefahr. (Halb-)Siphone können binnen kürzester Zeit überflutet werden. Womit eine Rückkehr nicht mehr möglich ist.
Eine Befahrung der Spitzeckhöhle und die Benutzung dieser Sicherungen erfolg auf eigene Gefahr. Wir übernehmen keine Gewehr für die Benutzung dieser Sicherungen!

 

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